new environments of mobility

Zum Beamen braucht man keine Stationen

Helmut Ruthner, Markus Strasser

Inhaber "Park", Wien

www.park-onlinestore.com

„Könntet ihr euch neben zu Fuß gehen und Busfahren auch andere Fortbewegungsarten vorstellen, um zum Geschäft zu kommen?“
Markus: „Beamen! Diese Alltags-Mobilität von Ort zu Ort, nimmt schon wahnsinnig viel Zeit in Anspruch, ich würd immer gern beamen, auch abends, wenn man ausgeht.“

 „Gäbe es dann Beam-Kabinen an den Bushaltestellen?“
M: „Nein das geht überall…sonst müsste ich dann noch jemanden fragen, wo ich beamen kann.“
Helmut: „Wie altmodisch ist das denn? Aber, immer nur beamen wäre, glaube ich auch furchtbar! Man könnte das Beamen multimodal verknüpfen, ein wenig beamen, ein wenig Busfahren. Ich finde, dass das Zurücklegen eines Weges schon eine Qualität hat. Wenn ich mir vorstelle, ich verlasse die Wohnung und zack bin ich hier, dann hätte ich drei Leute, die ich gerne mag, nicht getroffen, die Blumen nicht gesehen…“

„Würdet ihr Kurz- und Langstrecke beamen?“
M: „Ja!“

„Müßte man von der anderen Seite das ok haben,
um sich zu beamen? Oder könnte man plötzlich
bei jemandem im Schlafzimmer erscheinen?“

H: „Private Bereiche sind unbebeambar.“
M: „lch würde vorher anrufen und fragen, ob ich kommen kann.“

„Könnt ihr euch vorstellen, dass durch das Beamen
die Fortbewegungsgeschwindigkeit für unsere
Wahrnehmung zu hoch wird?“

M: „Das kann man erst beurteilen, wenn es Beam-Erfahrungen gibt. Vielleicht würde man dann nach dem dritten Mal beamen sagen, dass man doch lieber mit dem Zug fährt. Da ich grundsätzlich ungern warte und öffentlich reise, ist diese Vorstellung für mich schon sehr ansprechend. Wir könnten den Hund mitbeamen.“
H: „Das Gepäck selbstverständlich auch.“
M: „Diese Art des Reisens bedeutet Luxus…“
H: „Dürfen alle beamen?“
M: „Natürlich dürfen alle beamen…außer Terroristen, die sich eben mal wohin beamen, um dort jemanden in die Luft zu sprengen.“

 

 

 
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